Qualifizierte Mitarbeiter

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Humankapital

02/03/12

Qualifizierte Mitarbeiter

Die Bildung im Allgemeinen und die Berufsausbildung im Besonderen haben eine lange Tradition in Slowenien, beides garantiert potentiellen ausländischen Investoren, die hier nach einem Standort für ihr Unternehmen suchen, wie auch bestehenden Unternehmen, die eine Ausweitung ihrer Aktivitäten planen, dass ihre Qualifikationsanforderungen erfüllt werden. Da die Wirtschaftsbedingungen über die nächsten Jahre schwierig bleiben werden, wird die Rolle konstanter Innovationen für Sloweniens Zukunft als wissensbasierte Wirtschaft noch wichtiger. Es herrscht ein landesweiter Konsens darüber, die Ressourcen des Landes dort zu konzentrieren, wo der größte Nutzen für die Unternehmen und die Wirtschaft als Ganzes erwartet wird. Die Anzahl an maßgeschneiderten Trainingsprogrammen steigt. Ausländische Unternehmen, die eine neue Investition oder eine Ausweitung ihrer Geschäftsaktivitäten in Erwägung ziehen, die letztendlich zur Schaffung neuer Arbeitsplätze führen wird, können von regierungsgeförderten Programmen zur Entwicklung der strategischen Fachanforderungen in der Industrie profitieren. Landesteile mit höhren Arbeitslosenzahlen stellen eine jederzeit bereite Basis an Arbeitskräften.

 

Produktivität 2010

BIP (PPP) pro Beschäftigten (in €)

Quelle: IMD - World Competitiveness Yearbook, 2011

 

Im Jahr 2010 waren 189.000 Personen im verarbeitenden Sektor beschäftigt, gefolgt von 112.000 Personen im Groß- und Einzelhandel und der Fahrzeugreparatur. In den Industriebereichen (Bergbau, produzierendes Gewerbe, Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Abfallbeseitigung und Baugewerbe) sind 34% aller Beschäftigten tätig, das sind 27% weniger als im Dienstleistungsbereich. Der verarbeitende Sektor und der Dienstleistungsbereich machen rund 22% bzw. 64% des Mehrwertes als Anteil (%) am BIP aus (Globaler Wettbewerbsbericht 2011-2012©2011 Weltwirtschaftsforum).

 

 

Sprachkenntnisse, 2011

Quelle: IMD - World Competitiveness Yearbook, 2011

Es ist entscheidend für den Unternehmenserfolg, die besten Fachkräfte anzuwerben und zu halten und die Unternehmen, die während eines Konjunkturrückgangs in ihre Belegschaft investieren, sind bestens darauf vorbereitet, im Aufschwung einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Slowenen verfügen über zumindest elementare Computerkenntnisse und sprechen zwei oder mehr Fremdsprachen. Englisch wird an der Schule unterrichtet, Deutsch und Italienisch sind weit verbreitet und mehr als 70% der Bevölkerung kann sich in mindestens zwei Fremdsprachen verständigen.