13.09.2011
Anzahl der Unternehmen: 2.500
Mitarbeiterzahl: 49.100
Einkommen (in EUR): 5,6 Milliarden
Export (in EUR): 3,3 Milliarden
Hauptexportmärkte: Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritanien, Holland, Irland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Serbien, Spanien, Tschechien, Ungarn, USA
Quelle: AJPES, 2011
Kernprodukte:
Als eine wirtschaftliche rentable Industriebranche ist Sloweniens Maschinenbau und metallverarbeitende Industrie eine Zukunftshoffnung, denn viele Hersteller haben sich für effiziente Technologieverfahren und umweltfreundliche Technik entschieden. Sie wird weithin zu den am besten rezessionsresistenten Industriezweigen gezählt. Laut den Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen, die für die Maschinenanlagen gelten, müssen die Maschinenanlagen so konzipiert und konstruiert sein, dass sie Ergebnisse der Risikobewertung berücksichtigen. Da die Arbeitsproduktivität stärker als je zuvor in den Blickpunkt geraten ist, arbeiten alle großen Hersteller daran, ihre Anlagen zu modernisieren und in neue Projekte zu investieren. An diesem Punkt geben Erfahrung und Wissen von Beschäftigten sowie deren innovative Lösungen, die zu ständigen Verbesserungen der Herstellungsprozesse führen, Unternehmen einen Vorsprung. Das CE-Konformitätszeichen verbunden mit Produkten »Hergestellt in Slowenien« zeugen von einem hohen Niveau der Technologie, Werkzeugmaschinen und Feinwerktechnik in der metallverarbeitenden Industrie in Slowenien. Die Automobilzulieferindustrie und die Fahrzeugherstellung sind eine weitere Facette dieses Industriezweiges, der in der Automobilindustrie vorgestellt wird.
In dieser Branche arbeiten etwa 50 Tausend Beschäftigte in mehr als 2.500 Unternehmen. Der Großteil der Arbeitskräfte ist in der Metallverarbeitung beschäftigt, aber hinsichtlich des pro Arbeiter geschaffenen Mehrwertes sind die Unternehmen in der Automobilzulieferung und der Fahrzeugherstellung am erfolgreichsten. Die Hersteller stehen im Wettbewerb, ihre Erfahrungen optimal einzusetzen. Bei diesem Bestreben ist Aus- und Weiterbildung ein wichtiger Bestandteil und die slowenischen Hersteller sind bereits seit langer Zeit eine wichtige Verbindung in internationalen Zulieferketten.
Produktivität in der Industrie, 2010
BIP (PPP) pro Mitarbeiter (in €)
Verschiedene Bildungsinstitutionen schaffen Wissen, das die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit der Metallindustrie fördert, sowie eine Basis für Personalmanagement schafft. Zurzeit sind ungefähr 4.600 Studenten in Diplomstudiengänge für Berufe im Maschinenbau und der Metallindustrie eingeschrieben. Die Anzahl der Auszubildenden in Fachschulen für Metallurgie und Maschinentechnik beträgt über 5.500.
Das integrierte, ergebnisorientierte Bildungssystem, das junge Leute und Erwachsenen mit wichtigen Informationen zur Berufswahl und Aufstiegschancen unterstützt sowie den Fähigkeiten, die sie benötigen, um eine effektive Ausbildungs- und Karriereentscheidung zu treffen, wird von den Arbeitgeber stark geschätzt. Das Erlernen von Fremdsprachen ist kein Hobby in Slowenien, sondern eine praktische Fähigkeit für den Beruf, die eine wichtige Rolle bei der Arbeitsplatzsicherung und den Aufstiegschancen im Job spielt. Die meisten Slowenen sprechen sehr gut Englisch und auch Deutsch und Italienisch sind verbreitet, insbesondere in den Grenzgebieten zu Österreich und Italien. 91% der Bevölkerung kann in mindestens einer Weltsprache kommunizieren und 71% der Bevölkerung sprechen zwei oder mehr Weltsprachen.
Wenn Innovation der Maßstab für Sloweniens Erfolg ist, dann garantieren die Medaillen, die auf den internationalen Ausstellungen für Ideen, Erfindungen und neue Produkte an die slowenischen Innovatoren gehen, ein ständiges Wachstum der einheimischen wissenschaftlich arbeitenden Unternehmen. Der Preis Bronzegazelle 2010 wurde an SEC vergeben, ein Unternehmen, das auf die Entwicklung und die Fertigung von Aufzügen für den Einsatz im Wohnbereich und für kommerzielle Zwecke spezialisiert ist.
Ausführlichere Informationen über Humankapital in englischer Sprache
Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der Metallindustrie für 2012 (in €)
Bei der Bildung von strategischen Partnerschaften, Innovation und der Erschließung neuer Konsumenten, kommt der Lage des Landes an der Schwelle zu den schnell wachsenden Märkten in Mittel- und Südosteuropa eine Schlüsselbedeutung zu. Mit Technologien, die auf dem neusten Stand sind, qualifizierten Arbeitskräften und hochwertigen Produkten bietet Slowenien Investoren, die ein neues Paradigma in der modernen Metallindustrie schaffen wollen, den idealen Nährboden für Geschäftsgelegenheiten. Die Erzeugung von allen Arten von gefertigten Metallprodukten und Maschinenteilen machen 59% der auf ausländischen Märkten erwirtschafteten Erträge aus. Mit 3,3 Milliarden Euro im Export 2010 hat die Branche über 18% der gesamten Slowenischen Exporte in der verarbeitenden Industrie getätigt. Die EU-Mitgliedsländer bleiben der größte Markt für Slowenien und dank der jahrzehntelang gewachsenen Wirtschaftsverbindung zu den benachbarten Ländern, steigen die Handelzuwächse mit den Märkten in der Region weiter. Die führenden slowenischen Unternehmen in der Metallverarbeitung und im Maschinenbau gehören zu den wichtigsten ausländischen Investoren in den Märkten Südosteuropas (SOE), was ein klarer Vorteil für ihre internationalen Geschäftspartner ist.
Die Anzahl der internationalen Unternehmen, die ihre regionalen Verwaltungssitze nach Slowenien legen, steigt an. Sie werden von den Fachkenntnissen der einheimischen Manager, des Verkaufspersonals und der Außendienstingenieure sowie von deren ausführlichen Kenntnissen der Märkte in der Region angezogen. Diese Fachkräfte beherrschen die Sprache, sind mit der Gesetzgebung vertraut, besitzen Ortskenntnisse und, was wohl am wichtigsten ist, es gibt für sie keine kulturellen Barrieren.
Ausführliche Informationen über Außenhandel Sloweniens in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Slowenien und die EU in englischer Sprache
Slowenien liegt an der Kreuzung des 5. und 10. paneuropäischen Transportkorridors für Straßen- und Schienenverkehr. Die Transport- und IT-Infrastruktur ist sehr stark ausgeprägt. Für Frachtgut mit der Destination zentraleuropäische Länder ohne Seezugang ist der Hafen von Koper die kürzeste maritime Verbindung.
Die Unternehmen in dieser Branche pflegen enge und kooperative Kontakte zueinander sowie zu Wirtschaftsverbänden, Universitäten und Forschungsinstituten. Sie fördern die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung, die sich mit technologischen Hürden beschäftigen, mit denen die Industrie konfrontiert ist.
Entwickler und Hersteller von Prototyp-Werkzeugen stellen eine tragende Säule in der Industrie dar, da sie eine Basis schaffen für Unternehmen, die mittels CAD/CAM/CAE Werkzeuge entwickeln und produzieren. Andere Unternehmen profitieren von umfassenden High-Tech Lösungen, mit deren Hilfe Produktivität und Liefergeschwindigkeit gesteigert werden können. Dabei handelt es sich sowohl um große, als auch um kleinere und mittlere Unternehmen, die in der EU dafür bekannt sind, gemäß der Spezifikationen von führenden Herstellern in der Automobil- und Flugzeugindustrie (Audi, Benteler, BMW, Chrysler, IN Alfa, Magna, Mercedes, PSA Group, VW) sowie in nicht-metallverarbeitenden Industriezweigen wie Haushaltsgeräte und IT zu arbeiten.
Mehrwert pro Mitarbeiter, 2010
Die Liste der größten und erfolgreichsten Unternehmen in dieser Branche (ohne die Automobilbranche), die sich in slowenischem Besitz befinden und unter ihrem eigenen Markennamen hervorragende Ergebnisse in den anspruchvollsten Märkten erzielen, schließt Unior, Trimo, Acroni, Talum und Metal Ravne mit ein. Die Metallindustrie war schon immer interessant für ausländische Investitionen. Neben Renault und anderer namhafter ausländischer Investoren in der Automobilbranche können auch Unternehmen der Metallindustrie, die sich in ausländischem Besitz befinden (z.B. Palfinger, GKN Driveline, Akers, Farmtech, etc.), eine solide Leistung und ein schnelles Wachstum erzielen.
Führende slowenische und ausländische Unternehmen
Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen
Ausführliche Informationen über Transportinfrastruktur in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über IKT Infastruktur in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Universitäten und Forschungsinstitute in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Forschungs- und Entwicklungsstatistik in englischer Sprache