12.09.2011
Anzahl der Unternehmen: 2.440
Mitarbeiterzahl: 20.300
Einkommen (in EUR): 3,1 Milliarden
Export (in EUR): 0,8 Milliarde
Hauptexportmärkte: Australia, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Israel, Italien, Kasachstan, Kroatien, Moldawien, Montenegro, Norwegen, Österreich, Russische Föderation, Serbien, Sweden, Ukraine, USA, Vereinigte Königreich, Weißrussland, Zypern
Quelle: AJPES, 2011
Kernprodukte und -dienstleistungen:
Sloweniens Vision, die Hauptakteure einschließlich der Unternehmen und der Industrie bei der Entwicklung des Arbeitskräftepotenzials, in die wirtschaftliche Entwicklung, Bildung und das öffentliche Arbeitskräftesystem einzubinden, hat die schnelle Entwicklung des Sektors Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) des Landes vorangetrieben. Das ist dem Bildungskapital und der sehr gut entwickelten IKT-Infrastruktur, die von Anfang an zu den Entwicklungsprioritäten des Landes zählte, zu verdanken.
Wenn Innovation der Maßstab für wirtschaftlichen Erfolg ist, dann garantieren die Medaillen, die auf den internationalen Ausstellungen für Ideen, Erfindungen und neue Produkte an die slowenischen Innovatoren und Erfinder gehen, ein ständiges Wachstum der einheimischen wissenschaftlich arbeitenden Unternehmen. In diesem Sektor gibt es über 20.000 Beschäftigte in knapp 2.500 Unternehmen. Obwohl die Nutzer von IKT-Dienstleistungen verstehen, welche Rolle diese bei ihrem Erfolg spielt, blieb kein Wirtschaftszweig in Slowenien von der jüngsten Wirtschaftskrise verschont.
Produktivität in der Industrie und von Dienstleistungen, 2010
BIP (PPP) pro Mitarbeiter (in €)
Der Bedarf an jungen, in Informatik hoch qualifizierten Talenten wurde bereits vor 30 Jahren in das universitäre Curriculum aufgenommen und seit dem wurden die Studiengänge in EDV und Informatik bei den entweder an der Universität Ljubljana oder der Universität Maribor eingeschriebenen Studenten, sehr beliebt. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Studierenden stark an und erreichte bereits die Zahl von 5.000 Studenten. Die Fachschulprogramme für Informatik, Elektrotechnik und Telekommunikation haben knapp 7.000 Teilnehmer zu verzeichnen.
Um von der Entwicklungspolitik der EU zu profitieren, nehmen slowenische Fachleute und ihre ausländischen Partner in zielorientierten Technologieplattformen innerhalb der europäischen und nationalen Forschungsprogramme teil. Ein gutes Verständnis von Fremdsprachen ist für Aufgaben im Bereich Forschung und Entwicklung unbedingt notwendig. Internationalen Statistiken nach können 91% der Slowenen in mindestens einer Weltsprache kommunizieren, wobei Englisch und deutsch am weitesten verbreitet sind. 71% der Bevölkerung sprechen mindestens zwei Weltsprachen. Fremdsprachenkenntnisse der auf dem Westbalkan gesprochenen Sprachen sind weit verbreitet in Slowenien, diese sind besonders nützlich, wenn slowenische IKT-Unternehmen Fachkräfte in diese Region entsenden.
Ausführlichere Informationen über Humankapital in englischer Sprache
Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der IKT-Branche für 2012 (in €)
Die zentrale geopolitische Position an der Kreuzung von Handels- und Transportrouten verschafft Slowenien eine Spitzenposition und erklärt sein historisches, kulturelles und wirtschaftliche Profil –Hauptelement für die Wirtschaftsleistung des Landes.
IKT spielt eine sehr wichtige Rolle bei Sloweniens Exportgeschäft. Die Zahlen für IKT-Leistungen sind stark angestiegen. Zwischen 2000 und 2010 betrug die durchschnittliche jährliche Zuwachsrate im Export 40%. Die Exporteure von Telekommunikationsleistungen machen dabei einen Anteil von 25,5% innerhalb der gesamten Industrieexporte aus, gefolgt von Betreibern von IT-Leistungen. Mobitel und Si.mobil sind die führenden Unternehmen im Bereich der Telekommunikation und Telekom Slovenije bleibt der führende Exporteur von Telekommunikationsdienstleistungen.
Sloweniens Unternehmen verstärken ihre Präsenz auf ausländischen Märkten durch direkte Investitionen. Dem Trend folgen viele IKT-Unternehmen, insbesondere bei Investitionen in den aufstrebenden Märkten in Südosteuropa, wo es 2009 nach einem Marktboom im Jahr 2008 von fast 50% einen Rückgang von 24% und 6% im 2010 gab. Auch um in den GUS-Ländern Fuß zu fassen, werden Kapitalverbindungen genutzt.
Dank seiner Position und den jahrzehntelangen wirtschaftlichen Verbindungen mit den Nachbarn in der Region, ist Slowenien in der Poleposition für die Bedienung der aufstrebenden Märkte der Region. Angezogen von den Fachkenntnissen der einheimischen Manager, des Vertriebspersonals und der Ingenieure sowie deren exzellenten Kenntnissen der regionalen Märkte verlagern mehr und mehr internationale Unternehmen ihre regionalen Verwaltungssitze nach Slowenien. Sloweniens Fachleute beherrschen die Sprache, sind mit der Gesetzgebung vertraut, besitzen Ortskenntnisse und, was wohl am wichtigsten ist, es gibt für sie keine kulturellen Barrieren.
Ausführliche Informationen über Außenhandel Sloweniens in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Slowenien und die EU in englischer Sprache
Zusätzlich zu einer steigenden Zahl an Autobahnen und Schienenetzwegen als Rückrat der sogenannten harten Infrastruktur, existiert auch eine weiche Infrastruktur in Form von transparenten Institutionen und tiefgreifenden Reformen. Sloweniens politisches, institutionelles und rechtliches Umfeld umfasst Gesetzgebungs-, Regulierungs- und Rechtssysteme als Voraussetzung für Unternehmensfreiheit, Sicherheit der Eigentumsrechte und Transparenz von Regierungs- und Rechtsprozessen. Die Verfügbarkeit von effizienten Infrastrukturleistungen ist ein wichtiger Faktor für die Geschwindigkeit der Marktentwicklung und Ertragssteigerungen und es fördert den Zulauf von Kapital für weitere Anlagen in die Infrastruktur.
Die am besten entwickelten Länder im Bereich IKT finden sich in Nordeuropa, aber Slowenien steht in der Gruppe der neuen EU-Mitgliedsländer an zweiter Stelle. Es kann auf das hohe Maß an Verfügbarkeit von IKT-Infrastruktur einschließlich von Festnetzfernsprechtechnik und Mobilfunk, Internet und Breitbandtechnik stolz sein. Dies gilt auch hinsichtlich des Zugangs und der Nutzung von IKT und den damit verbundenen Fähigkeiten, die Anzahl von mit Computer und Internet ausgestatteten Haushalten und Computerkenntnisse sowie die IKT-Leistungsfähigkeit von slowenischen Unternehmen und Sicherheitsmaßnahmen. Unter den neuen EU-Mitgliedsländern können nur Slowenien, Malta und Zypern weithin verfügbare XDSL-Service vorweisen, man erwartet, dass Slowenien Ende 2013 eine ADSL-Abdeckung von 100% erreichen wird.
Sloweniens Unternehmen und Institutionen haben es sich zum Ziel gemacht, die Informationsinfrastruktur zu verbessern, exportfähige Güter mit einem hohen Mehrwert zu entwickeln, verkäufliches neues Know-how und neue Technologien zu entwickeln und die Qualität des Innovationsumfeldes mit einem Transfer von Wissen in die Industrie anzuheben. Der Fortschritt in eine wissensbasierte Gesellschaft hat insofern das Alltagsleben einfacher gemacht, und zwar durch zusätzliche neue Dienstleistungen wie die e-Regierung, e-Wissen und bald auch die e-Gesundheit, sowie die Einbeziehung von kleinen und mittelständische Unternehmen in anspruchsvolle Projekte.
Indikatoren für Informationsgesellschaften, 2010
Mehrwert pro Mitarbeiter, 2010

Führende slowenische und ausländische Unternehmen
Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen
Ausführliche Informationen über Transportinfrastruktur in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über IKT Infastruktur in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Universitäten und Forschungsinstitute in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Forschungs- und Entwicklungsstatistik in englischer Sprache