09.09.2011
Anzahl der Unternehmen: 568
Mitarbeiterzahl: 29.500
Einkommen (in EUR): 3,8 Milliarden
Export (in EUR): 2,7 Milliarden
Hauptexportmärkte: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich, Russische Föderation, Großbritannien
Quelle: AJPES, 2011
Kernprodukte:
Durch die Sicherstellung von kontinuierlichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die qualifizierte Arbeitskräfte im Elektro- und Elektroniksektor unterstützen, kombinieren Sloweniens Arbeitskräfte erfolgreich die lange industrielle Tradition mit Einfallsreichtum und der Fertigkeit, clevere technische Lösungen zu finden.
Ausländische Investoren, die Leistungsfähigkeit schätzen, finden in Slowenien einen Pool an hochqualifizierten und loyalen Arbeitern und Forschern, die jederzeit bereit sind, bei der Modernisierung der Produktion mitzuhelfen und die Produktivität zu verbessern. 2009 wurden 1,86 % des slowenischen BIP bzw. 656,9 Millionen EUR für Forschung und Entwicklung bereitgestellt und Investoren, die von den internationalen Kostenunterschieden profitieren wollen, verlagern Phasen der Produktionsprozesse wie z.B. die Produktentwicklung nach Slowenien, wo Technologieparks und Wissenschaftsinstitutionen kosteneffektiv arbeiten.
Produktivität in der Industrie, 2010
BIP (PPP) pro Mitarbeiter (in €)
Im Elektrik- und Elektroniksektor sind ungefähr 30.000 Mitarbeiter in über 550 Unternehmen beschäftigt. Etwa 4.000 Studenten sind in Diplomstudiengänge für Elektrotechnik und Elektronik eingeschrieben. Die Anzahl der Auszubildenden in Fachschulen für Elektrotechnik und EDV beträgt ungefähr 7.900.
Ein weiterer Wettbewerbsvorteil der slowenischen Arbeitskräfte ist die Tatsache, dass 91% der Bevölkerung in mindestens einer Weltsprache kommunizieren können, wobei Englisch und Deutsch am weitesten verbreitet sind (71% der Bevölkerung kann sogar in mindestens zwei Weltsprachen kommunizieren). Staatlich subventionierte Aus- und Weiterbildungen sowie Umschulungsprogramme tragen dazu bei, die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitssuchenden durch Erwachsenenbildung und weitere gefragte Qualifikationen, die den Einstellungskriterien der Arbeitgeber entsprechen, zu verbessern. Es stehen für Unternehmen innerhalb des Rahmenprogramms der Maßnahmen zur aktiven Arbeitsmarktpolitik in Slowenien Kofinanzierungen zur Verfügung, um Aus- und Weiterbildung für Qualifikationen zu organisieren, die für den jeweiligen Arbeitsplatz benötigt werden.
Infos über Humankapital (nur auf Englisch)
Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der Elektrobranche für 2012 (in €)
Ausländische Investoren, die auf der Suche nach neuen Märkten sind und die alle Vorteile der Expansion nach Slowenien und den Westbalkan nutzen wollen, schätzen die geostrategische Position Sloweniens in der Region und seine Führerschaft in Wirtschaft und Technologie, die von Sloweniens Exportleistung, seinem starken finanziellen Stand und seiner exzellenten Infrastruktur unterstrichen wird.
Die starke Exportleistung der slowenischen Elektronik- und Elektroindustrie mit fast 73% auf ausländischen Märkten erwirtschafteten Einkünften wurde von den Schwankungen in der Wirtschaftsleistung seiner Handelspartner gedämpft. Einheimische Unternehmen wie Gorenje, Kolektor, Iskra, Hidria und viele andere zeigten während der Krise eine große Stabilität ihrer Markenprodukte und die Unternehmen in ausländischem oder gemischtem Besitz folgten ihrem Beispiel, wie es durch den pro Beschäftigten geschaffenen Mehrwert illustriert wird.
Elektrische und elektronische Ausstattungsteile für die Automobilindustrie, Kommutatoren für Elektromotoren, Elektromotoren, elektronische Bauteile für Haushaltgeräte, Fahrzeugbeleuchtung, Thermomanagement sowie explosionsgeschützte elektrische Geräte und kabellose Designs gehören zu den in Slowenien entwickelten und gefertigten Produkten.
Die slowenischen Unternehmen im Elektro- und Elektronikbereich gingen sehr proaktiv bei der Expansion in die angrenzende südosteuropäische Region vor und wurden dort die wichtigsten ausländischen Investoren. Gleichzeitig steigt die Anzahl der internationalen Unternehmen mit regionalen Verwaltungssitzen in Slowenien, die von den Fachkenntnissen der einheimischen Manager, des Vertriebspersonals und der Ingenieure sowie deren exzellenten Kenntnissen der regionalen Märkte profitieren wollen. Die slowenischen Experten beherrschen die Sprache, sind mit der Gesetzgebung vertraut, besitzen Ortskenntnisse und, was wohl am wichtigsten ist, es gibt für sie keine kulturellen Barrieren.
Sloweniens internationale Flughäfen bedienen Ziele auf der ganzen Welt mit Linien- und Charterflügen. Mit den exzellenten Straßen- und Schienentransportwegen in die EU und die Länder des Westbalkans erfüllt Slowenien alle Kriterien eines erstklassigen Unternehmensstandorts. Der Adria-Hafen von Koper ist die kürzeste Seeverbindung für Fracht, die durch den Suezkanal von Asien in die Binnenländer Mitteleuropas transportiert wird. Von Anfang an zählte die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zu den nationalen Entwicklungsprioritäten, das Ergebnis ist eine heute sehr gut verzweigte IKT-Infrastruktur.
Sloweniens Elektronik- und Elektroindustrie steht erfolgreich im Wettbewerb auf dem globalen Markt, sie bietet eine große Palette an Spitzenprodukten an, die den führenden internationalen Standards und den EU-Richtlinien entsprechend entwickelt und hergestellt wurden. Wirtschaftlichkeit und betriebliche Leistungsfähigkeit wird durch die enge Kooperation mit Universitäten, Forschungszentren und Fachverbänden unterstützt und gefördert. Slowenische Zulieferbetriebe sind sowohl im Bereich Business-to-Business als auch im direkten Kundengeschäft wohl bekannt.
Die Leistungsfähigkeit der führenden slowenischen Hersteller, anspruchsvolle Elektro- und Elektronikkomponenten, Vormontage und Baugruppenerzeugnisse und Elektro- und Elektronikausstattung zu entwerfen, prüfen, testen und herzustellen, begeistern das Vertrauen von Investoren für ein Unternehmensumfeld, das unterstützt durch Innovation und Forschung auf die Lieferung von Produkten, Dienstleistungen und Informationen abgestimmt ist. Sloweniens Erfinder und Innovatoren kehren mit Medaillen für ihre Ideen, Erfindungen und neuen Produkte von den internationalen Handelsmessen zurück, und so lange, wie die wissenschaftsorientierten Unternehmen in Slowenien wachsen, werden sie die Wirtschaft des Landes vorantreiben.
Fachliche Kompetenz bei der Entwicklung und Produktion von Beleuchtung für motorisierte Fahrzeuge erklären die Tatsache, dass über 90% der Produktion von Hella Saturnus Slovenija ins Ausland gehen und das Unternehmen trotz des Konjunkturrückgangs in der Automobilindustrie neue Mitarbeiter eingestellt hat und seine Erträge steigern konnte. Dies reichte aus, um den Preis für Direktinvestitionen von Unternehmen im ausländischen Besitz in Slowenien 2010 zu gewinnen.
Der Preis für ausländische Direktinvestitionen 2009 ging an Ydria Motors (Lösungen für die Antriebstechnik und Ventilatoren) für die Fähigkeit dieses Unternehmen im ausländischen Besitz, die gegenwärtige Krise nicht nur zu überstehen, sondern auch seine Produktions- auszubauen.
Mehrwert pro Mitarbeiter, 2010
Führende slowenische und ausländische Unternehmen
Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen
Infos über Transportinfrastruktur (nur auf Englisch)
Infos über IKT Infastruktur in englischer Sprache (nur auf Englisch)
Infos über Universitäten und Forschungsinstitute (nur auf Englisch)
Infos über Forschungs- und Entwicklungsstatistik (nur auf Englisch)
»Neben anderen Kernkompetenzen Sloweniens sind insbesondere das ausgezeichnete Ausbildungssystem und die Berufsausbildungsprogramme hervorzheben. In den vielen Jahren, die ich nun mit Slowenen zusammenarbeite, hat sich mein erster Eindruck nicht nur einmal bestätigt, dass die Slowenen sowohl gut ausgebildet sind als auch flexibel und aufgeschlossen.«
Mr. Kurt Reinwald, Direktor BSH Hišni aparati
BSH Bosch und Siemens Hausgeräte
»Tradition, Erfahrung und Kompetenz – kombiniert mit der Extraportion Einsatz, die jeder einzelne gibt, um neue Produkte zu entwickeln und den besten Service sicherzustellen, machen uns zu einem kompetenten Partner unserer globalen Kunden. Es ist eine durch und durch profitable Investition.«
Troels H. Petersen, Präsident Danfoss District Heating Controls
Danfoss
»Ermutigt durch ein Jahrzehnt an kontinuierlichen Geschäftsbeziehungen mit einem slowenischen Unternehmen, hat VOGT Electronic AG im Jahr 1997 entschieden, in Slowenien zu investieren. Das Vertrauen in Slowenien als geeigneten Investitionsstandort gründete auf dem qualifizierten Personal, der Flexibilität des Managements und unserer Motivation, neue Märkte zu erobern.«
Janez Ločniškar, Direktor Vogt Electronic Slovenija (jetzt Sumida Slovenija)
Vogtronic GmbH