05.08.2010
Anzahl der Unternehmen: 552
Mitarbeiterzahl: 30.240
Einkommen (in EUR): 3,2 Milliarden
Export (in EUR): 2,3 Milliarden
Hauptexportmärkte: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich, Russische Föderation, Großbritannien
Quelle: AJPES, 2010
Kernprodukte:
Zitate
»Neben anderen Kernkompetenzen Sloweniens sind insbesondere das ausgezeichnete Ausbildungssystem und die Berufsausbildungsprogramme hervorzheben. In den vielen Jahren, die ich nun mit Slowenen zusammenarbeite, hat sich mein erster Eindruck nicht nur einmal bestätigt, dass die Slowenen sowohl gut ausgebildet sind als auch flexibel und aufgeschlossen.«
Mr. Kurt Reinwald, Direktor BSH Hišni aparati
BSH Bosch und Siemens Hausgeräte
»Tradition, Erfahrung und Kompetenz – kombiniert mit der Extraportion Einsatz, die jeder einzelne gibt, um neue Produkte zu entwickeln und den besten Service sicherzustellen, machen uns zu einem kompetenten Partner unserer globalen Kunden. Es ist eine durch und durch profitable Investition.«
Troels H. Petersen, Präsident Danfoss District Heating Controls
Danfoss
»Ermutigt durch ein Jahrzehnt an kontinuierlichen Geschäftsbeziehungen mit einem slowenischen Unternehmen, hat VOGT Electronic AG im Jahr 1997 entschieden, in Slowenien zu investieren. Das Vertrauen in Slowenien als geeigneten Investitionsstandort gründete auf dem qualifizierten Personal, der Flexibilität des Managements und unserer Motivation, neue Märkte zu erobern.«
Janez Ločniškar, Direktor Vogt Electronic Slovenija
Vogt Electronic
Hinsichtlich der Entwicklung und Produktion von elektrischen Komponenten, Geräten, Anlagen und Systemen kann Slowenien im Bereich der Elektrotechnik auf eine beneidenswerte industrielle Tradition verweisen.
Die Kombination aus gut ausgebildeten Arbeitskräften, kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie das Talent, Marktnischen zu entdecken, erklärt, wie es Mitarbeitern und Managern slowenischer Unternehmen gelungen ist, in dieser Branche den anspruchsvollen internationalen Standards zu entsprechen und die kritischsten Kunden zu gewinnen.
Produktivität in der Industrie, 2008
BIP (PPP) pro Mitarbeiter (in EUR)
Slowenische Arbeitskräfte zeichnen sich durch innovativen Geist und die Fähigkeit aus, intelligente technische Lösungen zu entwickeln. In dieser Branche sind über 34.000 Mitarbeiter in über 500 Unternehmen beschäftigt. Etwa 6.500 Studenten sind in den Studiengängen für Elektronik und Elektrotechnik eingeschrieben. Die Zahl der Auszubildenden an Berufsschulen mit dem Schwerpunkt auf Elektrotechnik und Informationstechnologie beläuft sich auf 9.000.
Eine Kernkompetenz der slowenischen Arbeitskräfte sind deren Fremdsprachenkenntnisse. Im europäischen Vergleich befinden sich die Slowenen an der Spitze. 71% der Bevölkerung sprechen zumindest eine Sprache, dabei sind Englisch und Deutsch am stärksten vertreten. Nichtsdestotrotz erfahren Sprachenschulen eine hohe Nachfrage und Unternehmen ermutigen ihre Mitarbeiter, deren Sprachkenntnisse regelmäßig aufzufrischen.
Ausführlichere Informationen über Humankapital in englischer Sprache
Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der Elektrobranche für 2010 (in EUR)
Durch die zentrale geopolitische Lage an der Kreuzung von Handels- und Transportrouten genießt Slowenien einen kaum zu überbietenden Standortvorteil. Die Lage beeinflusst zudem stark das historische, kulturelle und wirtschaftliche Profil Sloweniens – die Kernelemente der nationalen Wirtschaft.
Dies führte auch zu der starken Exportorientierung. Die Elektrobranche trägt beachtlich zu Sloweniens Exportquote bei, da 70% der Umsätzeim Ausland generiert werden. Die Unternehmen Gorenje, Iskraemeco und Kolektor, die sich im inländischen Besitz befinden, sind unter ihren eigenen Markennamen im anspruchsvollen Ausland sehr erfolgreich. Unternehmen in ausländischem oder in- und ausländischem Eigentum wie z.B. Iskratel und BSH Hisni aparati können auf eine ähnlich erfolgreiche Exportbilanz verweisen. Diese beiden Unternehmen zählen zudem zu den erfolgreichsten Unternehmen in Slowenien.
In den vergangenen Jahren haben slowenische Elektrounternehmen proaktiv Markt- und Investitionschancen in Südosteuropa (SOE) wahrgenommen. Slowenien gehört dort zu den wichtigsten ausländischen Investoren.
Dank der geographischen Lage und der jahrzehntelangen Pflege der wirtschaftlichen Kontakte zu seinen Nachbarn, hat Slowenien eine hervorragende Ausgangsposition, um die benachbarten Märkte zu bedienen. Die Zahl der internationalen Unternehmen, die Sloweniens zentrale Lage als Sprungbrett für Exporte in angrenzende Länder nutzen, nimmt weiterhin zu aufgrund der Kompetenz und der detaillierten Marktkenntnisse der slowenischen Manager, des Vertriebsmitarbeiter sowie der Außendienstingenieure. Diese beherrschen die jeweiligen Sprachen, sind vertraut mit den lokalen Gesetzgebungen, kennen die nationalen Gepflogenheiten, und was am wichtigsten ist: es gibt für sie keine interkulturellen Hindernisse.
Ausführliche Informationen über Außenhandel Sloweniens in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Slowenien und die EU in englischer Sprache
Slowenien liegt an der Kreuzung des 5. und 10. paneuropäischen Transportkorridors für Straßen- und Schienenverkehr. Die Transport- und IT-Infrastruktur ist sehr stark ausgeprägt. Für Frachtgut aus Asien mit der Destination zentraleuropäische Länder ohne Seezugang stellt der Hafen von Koper
die kürzeste maritime Verbindung dar.
Sloweniens Elektrotechnik- und Elektronikbranche behauptet sich mit einer Vielzahl von Produkten erfolgreich im globalen Wettbewerb. Design, Entwicklung und Konstruktion von innovativen Produkten in Übereinstimmung mit führenden internationalen Standards (ISO 9000, 14000, VDA 6.1 und QS 9000) sowie in Verbindung mit einer kontinuierlichen Verbesserung von Methoden und Systemen im gesamten Geschäftsprozess stellen eine Grundlage dar für langjährige und erfolgreiche Kunden-Lieferanten-Beziehungen. Die betriebliche Leistungsfähigkeit wird einerseits gesichert durch enge Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Berufsverbänden und andererseits durch erfolgreiche lokale und ausländische Ingenieurunternehmen. Slowenische Unternehmen sind vor allem als Zulieferer bekannt, allerdings agieren verschiedene Unternehmen unter ihrem eigenen Markennamen auf dem Endkundenmarkt.
Mehrwert pro Mitarbeiter, 2008
Belastbarkeit und Ausdauer sowie die Fähigkeit mit Herausforderungen umzugehen, wie sie von Unternehmen wie Gorenje und BSH Hisni aparati (elektronische Haushaltgeräte), Iskratel (Telekommunikationsanlagen) und vielen kleinen Firmen demonstriert werden, inspirieren das Vertrauen von Investoren. Der Markenname Iskra ist so stark wie immer und motiviert neue Marktteilnehmer und ausländische Unternehmen. Unter den größten ausländischen Investoren ragen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Hella, Siemens, Danfoss und Vogt electronic heraus.
Führende slowenische und ausländische Unternehmen
Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen
Ausführliche Informationen über Transportinfrastruktur in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über IKT Infastruktur in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Universitäten und Forschungsinstitute in englischer Sprache
Ausfürlichere Informationen über Forschungs- und Entwicklungsstatistik in englischer Sprache