Branchen / Metallverarbeitung |
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METALLVERARBEITUNG
Zahlen und Fakten in 2006 Anzahl der Unternehmen: 1.960 Mitarbeiterzahl: 53.391 Einkommen (in EUR): 5,2 Milliarden Export (in EUR): 3,4 Milliarden Hauptexportmärkte: Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Kroatien, Holland, Schweiz, Irland Quelle: AJPES, 2007 Kernprodukte: Qualifiziertes Humankapital Sloweniens Maschinenbau und metallverarbeitende Industrie kann auf eine langjährige industrielle Tradition verweisen und basiert auf drei Säulen: Metallverarbeitung, Maschinenbau sowie Produktion und Montage von Autozubehör (Weitere Informationen darüber: Automobilindustrie). Produktivität in Industrieunternehmen, 2006 BIP (PPP) pro Industriemitarbeiter (in EUR) Quelle: IMD - World Competitiveness Yearbook, 2007 Seitdem die Produktivität des Humankapitals vermehrt im Mittelpunkt steht, arbeiten alle wichtigen Hersteller daran, ihre Anlagen zu modernisieren und in neue Projekte zu investieren. Erfahrung und Wissen der Mitarbeiter verschaffen den Unternehmen einen nennenswerten Vorteil da mithilfe von innovativen Lösungen die Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert werden können. In dieser Branche sind mehr als 51.000 Mitarbeiter in über 1.900 Unternehmen beschäftigt. Die Mehrheit der Arbeitnehmer ist in der Metallverarbeitung tätig, aber hinsichtlich generiertem Mehrwert pro Mitarbeiter sind die Unternehmen am erfolgreichsten, die auf die Produktion und Montage von Autozubehör spezialisiert sind. Diese Unternehmen sind bereits seit geraumer Zeit ein integraler Bestandteil der internationalen Zuliefererketten. Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der Metallindustrie für 2008 (in EUR) Quelle: Adecco & JAPTI, 2008 Verschiedene Ausbildungsstätten vermitteln das erforderliche Wissen, um die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Metallindustrie zu verbessern und die Kompetenzen der Arbeitskräfte weiterzuentwickeln. Derzeit sind mehr als 3.600 Studenten an Fakultäten für Maschinenbau und Metallverarbeitung eingeschrieben. Die Zahl der Auszubildenden an Berufsschulen beträgt 9.200. Für einen nachhaltigen Erfolg in relevanten Exportmärkten sind Fremdsprachenkenntnisse von großer Bedeutung. Wie internationale Studien belegen, befinden sich die Slowenen in Bezug auf Fremdsprachenkenntnisse an der europäischen Spitze. 71% der Bevölkerung können sich in wenigstens einer Weltsprache verständigen, in erster Linie Englisch gefolgt von Deutsch und Italienisch. Nichtsdestotrotz erfahren Sprachenschulen eine hohe Nachfrage und Unternehmen ermutigen ihre Mitarbeiter, deren Sprachkenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Qualifizierte Wirtschaftsverbindungen insbesondere mit SO Europa Durch die zentrale geopolitische Lage an der Kreuzung von Handels- und Transportrouten geniesst Slowenien einen kaum zu überbietenden Standortvorteil. Die Lage beeinflusst zudem stark das historische, kulturelle und wirtschaftliche profil Sloweniens – die Kernelemente der nationalen Wirtschaft. Slowenien ist ein exportorientiertes Land. Die Metallindustrie trägt beachtlich zu Sloweniens Exportquote bei. 62% der Umsätze werden im Ausland generiert. Die Höhe der Exporte betrug im Jahr 2005 2,8 Mrd. Euro. Davon entfielen ca. 19% auf Unternehmen, die sich mit der Produktion von Metallerzeugnissen und maschinell hergestellten Teilen befassen. Die EU-Mitgliedsstaaten sind die wichtigsten Handelspartner von slowenischen Unternehmen. Obwohl die wirtschaftliche Lage in der EU angespannt ist, ist es slowenischen Exporteuren gelungen, die Verkaufszahlen in den letzten fünf Jahren um mehr als 52% zu steigern. Dank der geographischen Lage und der jahrzehntelangen Pflege der wirtschaftlichen Kontakte zu seinen Nachbarn, hat Slowenien eine hervorragende Ausgangsposition, um diese Märkte zu bedienen. Zudem haben slowenischen Unternehmen der Metallindustrie in den vergangenen Jahren proaktiv Investitionschancen in Südosteuropa wahrgenommen, so dass Slowenien dort heute zu den wichtigsten ausländischen Investoren gehört. Die Zahl der internationalen Unternehmen, die Sloweniens zentrale Lage als Sprungbrett für Exporte in angrenzende Länder nutzen, nimmt weiterhin zu aufgrund der Kompetenz und der detaillierten Marktkenntnisse der slowenischen Manager, der Vertriebsmitarbeiter sowie der Außendienstingenieure. Diese sprechen die jeweiligen Sprachen, sind vertraut mit den lokalen Gesetzgebungen, kennen die nationalen Gepflogenheiten, und was am wichtigsten ist: es gibt für sie keine interkulturellen Hindernisse. Qualitativ hochwertige Infrastruktur Slowenien liegt an der Kreuzung des 5. und 10. paneuropäischen Transportkorridors für Straßen- und Schienenverkehr. Die Transport- und IT-Infrastruktur ist sehr stark ausgeprägt. Für Frachtgut mit der Destination zentraleuropäische Länder ohne Seezugang ist der Hafen von Koper die kürzeste maritime Verbindung. Die Unternehmen in dieser Branche pflegen enge und kooperative Kontakte zueinander sowie zu Wirtschaftsverbänden, Universitäten und Forschungsinstituten. Sie fördern die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung, die sich mit technologischen Hürden beschäftigen, mit denen die Industrie konfrontiert ist. Entwickler und Hersteller von Prototyp-Werkzeugen stellen eine tragende Säule in der Industrie dar, da sie eine Basis schaffen für Unternehmen, die mittels CAD/CAM/CAE Werkzeuge entwickeln und produzieren. Andere Unternehmen profitieren von umfassenden High-Tech Lösungen, mit deren Hilfe Produktivität und Liefergeschwindigkeit gesteigert werden können. Dabei handelt es sich sowohl um große, als auch um kleinere und mittlere Unternehmen, die in der EU dafür bekannt sind, gemäß der Spezifikationen von führenden Herstellern in der Automobil- und Flugzeugindustrie (Audi, Benteler, BMW, Chrysler, IN Alfa, Magna, Mercedes, PSA Group, VW) sowie in nicht-metallverarbeitenden Industriezweigen wie Haushaltsgeräte und IT zu arbeiten. Mehrwert pro Mitarbeiter, 2006 Quelle: AJPES, 2007 Die Liste der größten und erfolgreichsten Unternehmen in dieser Branche (ohne die Automobilbranche), die sich in slowenischem Besitz befinden und unter ihrem eigenen Markennamen hervorragende Ergebnisse in den anspruchvollsten Märkten erzielen, schließt Unior, Trimo und Lama mit ein. Die Metallindustrie war schon immer interessant für ausländische Investitionen. Neben Renault und anderer namhafter ausländischer Investoren in der Automobilbranche können auch Unternehmen der Metallindustrie, die sich in ausländischem Besitz befinden (z.B. Palfinger, GKN Driveline, Elektrokovina orodjarna, etc.), eine solide Leistung und ein schnelles Wachstum erzielen. Führende slowenische und ausländische Unternehmen Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen |
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| JAPTI - Public Agency of the Republic of Slovenia for Entrepreneurship and Foreign Investments disclamer |