Branchen / Logistik und Distribution |
|
|
LOGISTIK UND DISTRIBUTION
Zahlen und Fakten in 2006 Anzahl der Unternehmen: 1.694 Mitarbeiterzahl: 22.960 Einkommen (in EUR): 2,5 Milliarden Export (in EUR): 1,1 Milliarde Quelle: AJPES, 2007 Kerndienstleistungen: Zitat »Slowenien bestätigt täglich das Versprechen, dass das Land ein ausgezeichneter Standort ist mit einer sehr gut ausgebauten Transportinfrastruktur die den schnellen Zugang zu anderen Märkten in Europa ermöglicht. Da Verkehrsstaus nur sehr selten auftreten, sind sonntägliche Ausflüge zu interessanten Orten oder an die Küste nur ein Katzensprung.« Johannes Hödelmayr, CEO Hödlmayr International AG Qualitativ hochwertige Infrastruktur Slowenien verfügt über alle Attribute eines Logistik-Knotenpunktes: eine ausgezeichnete geographische Lage mit traditionellen Handels- und Transportrouten und eine hervorragende Infrastruktur. Somit ist Slowenien ein geeigneter Standort für internationale Unternehmen, die den Aufbau eines regionalen Logistikzentrums planen. Die Hauptstadt Ljubljana liegt an der Kreuzung des 5. (Barcelona-Kiew) und 10. (Salzburg-Thessaloniki) paneuropäischen Transportkorridors für Straßen- und Schienenverkehr. Slowenische Unternehmen können in die Distribution- und Logistikbranche auf umfassende Referenzen verweisen. Dies und die moderne Transportinfrastruktur fördern die hochwertigen und wettbewerbsfähigen Dienstleistungen, die der Erfordernisse der Kunden entsprechen. Durch Sloweniens EU-Beitritt können Hersteller und Händler aus Asien und der EU schnellere und zuverlässigere Handelsrouten sowie vollständig ausgerüstete Logistikzentren vorfinden. Der Hafen von Koper ist ein schnell wachsender Frachthafen im Norden der Adria mit einem Kapazitätsvolumen von 13 bis 15 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Anlieferung von Gütern aus Asien über den Hafen von Koper ist um 7-10 Tage kürzer als über die nördlichen Hafen von Europa. Innerhalb von 24 Stunden erreichen die Güter Wien, München oder Prag bzw. Derzeit gibt es 11 moderne und komplett ausgestattete Terminale, die auf spezielle Gütergruppen ausgerichtet sind. Der Hafen von Koper verfügt zudem über überdachte und offene Lageranlagen für gängige Fracht und für Waren, die eine besondere Lagerung erfordern. Insgesamt umfasst die Wirtschaftszone des Hafens 4,7 km², darunter 324.000 m² an überdachten und geschützten Lageranlagen und etwas weniger als 1 km² an Lagerkapazitäten unter freiem Himmel. Die slowenische Autobahndichte ist höher als der EU-25-Durchschnitt und die Verkehrsanbindungen an die Nachbarstaaten sind ebenfalls sehr gut. Innerhalb von 48 Stunden kann man Slowenien mit dem Auto oder dem LKW von jedem Punkt aus in Europa erreichen. Der Abschluss des Ausbaus des Autobahnnetzes ist für 2013 anvisiert. Mehrwert pro Mitarbeiter, 2006 Quelle: AJPES, 2007 Die Bahntransportdienste wieder an Bedeutung gewinnen, genießt die Modernisierung der Infrastruktur an den paneuropäischen Transportkorridoren Nr. 5 und 10 nationale Priorität. Der Güterverkehr ist hoch entwickelt und die Bahnverbindungen zwischen der Adria und den Ländern Mittelosteuropas ohne Seezugang bieten vielfältige Möglichkeiten. Sowohl der Güter- als auch der Passagierverkehr von/nach Südosteuropa hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Der nationale Eisenbahnbetreiber ist Slovenske železnice – Slowenische Eisenbahn. Das Unternehmen betreibt sowohl Personen- als auch Güterverkehr und unterhält die komplette Bahninfrastruktur einschließlich 60.000m² an Lagerkapazitäten. Drei internationale Flughäfen ermöglichen einfachen Zugang in jede Ecke Sloweniens. Der Flughafen von Ljubljana, 25 km von der Hauptstadt Ljubljana entfernt, ist der wichtigste slowenische Flughafen für Passagiere und Fracht. Reguläre Flüge und Charterflüge befördern Passagiere zu allen wichtigen europäischen Zielen. Der Flughafen wurde kürzlich renoviert, seine Infrastruktur ausgebaut und der Frachtterminal modernisiert. Der Flughafen von Maribor wickelt hauptsächlich Frachttransport ab wohingegen der Flughafen von Portorož nur für kleinere Flugzeuge vorgesehen ist. Führende slowenische und ausländische Unternehmen Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen Qualifizierte Wirtschaftsverbindungen insbesondere mit SO Europa Dank der geographischen Lage und der jahrzehntelangen Pflege der wirtschaftlichen Kontakte zu seinen Nachbarn, hat Slowenien eine hervorragende Ausgangsposition, um die Märkte in Zentral-, Ost- und Südeuropa zu bedienen. Als kompetente Marktkenner zeichnen die Slowenen sich dadurch aus, dass sie die jeweiligen Sprachen beherrschen, vertraut mit den lokalen Gesetzgebungen sind und durch langjährige persönliche Kontakte die nationalen Gepflogenheiten kennen. Transitverkehr hat schon immer eine bedeutende Rolle in Slowenien gespielt. Da die traditionellen Transport- und Handelsrouten wieder geöffnet sind, ist ein enormer Aufschwung im Straßen- und Güterkraftverkehr zu beobachten. Zudem haben slowenische Transport- und Logistikunternehmen in den vergangenen Jahren proaktiv Investitionschancen in Südosteuropa wahrgenommen, so dass Slowenien heute in der Region zu den wichtigsten ausländischen Investoren gehört. Slowenische Spediteure, Frachtunternehmen und Lagerhäuser verfügen über die neuesten Fahrzeugflotten sowie über automatisierte und computergestützte Lagerhallen mit modernster Technik. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Kunden moderne Logistikzentren, mit der Option, alle Logistikdienstleistungen auszulagern. Die Zahl der auf Transportdienstleistungen spezialisierten Unternehmen, die strategische Kooperationen eingehen, nimmt stetig zu. Ebenso richten sich slowenische Unternehmen so aus, dass sie sämtliche Logistikdienstleistungen anbieten können. Slowenische Logistikunternehmen und assoziierte Organisationen vereinen ihre Kräfte im Slovenian Transport Logistics Cluster. Neue Lagerhallen und Zentrallager werden gebaut, um die Nachfrage und den Bedarf zu stillen, der seit dem EU-Beitritt stark zugenommen hat. Lagerhallen in den Regionen, die an andere EU-Länder grenzen, werden in erster Linie für Waren im Transit genutzt. Qualifiziertes Humankapital Die slowenischen Arbeitskräfte sind die Grundlage für Sloweniens wirtschaftlichen Erfolg. Sie sind sehr gut ausgebildet und sehr kompetent. Eine gute Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung werden als sehr wichtig und als Grundlage für Erfolg angesehen. Die Slowenen sind sehr stolz auf ihre hohe Arbeitsmoral, ihre Flexibilität und ihre Loyalität gegenüber ihren Arbeitgebern. Produktivität in Dienstleistungsunternehmen, 2006 BIP (PPP) pro Dienstleistungsmitarbeiter (in EUR) Quelle: IMD - World Competitiveness Yearbook, 2007 Aufgrund der geographischen Lage aber auch wegen der Größe Sloweniens wird auf den Erwerb von Fremdsprachen besonderen Wert gelegt. Dies führt dazu, dass die slowenische Bevölkerung über sehr gute Fremdsprachenkenntnisse verfügt. Nichtsdestotrotz erfahren Sprachenschulen eine hohe Nachfrage und Unternehmen ermutigen ihre Mitarbeiter, deren Sprachkenntnisse regelmäßig aufzufrischen. In der Logistik-Branche sind über 22.000 Mitarbeiter in über 1.600 Unternehmen beschäftigt. Etwa 2.400 Studenten sind eingeschrieben an Fakultäten für Transport- und Logistikingenieurwissenschaften. Die Zahl der Auszubildenden an Berufsschulen mit dem konzentriert sich auf Vertrieb, und Logistik beläuft sich auf 2.450. Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der Logistik- und Distributionsbranche für 2008 (in EUR) Quelle: Adecco & JAPTI, 2008 |
|
| JAPTI - Public Agency of the Republic of Slovenia for Entrepreneurship and Foreign Investments disclamer |