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IKT
Zahlen und Fakten in 2006 Anzahl der Unternehmen: 1.644 Mitarbeiterzahl: 13.495 Einkommen (in EUR): 2,4 Milliarden Export (in EUR): 330 Millionen Hauptexportmärkte: Russland, Ukraine, Deutschland, Weißrussland, Kasachstan, Moldawien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Serbien & Montenegro Quelle: AJPES, 2007 Kernprodukte und -dienstleistungen: Zitat »Die Entscheidung in Slowenien zu investieren war ausgeprochennaheliegend. Sloweniens Arbeitskräfte sind sehr gut ausgebildet und technisch sehr versiert. Nach zwei Jahren können wir mit Überzeugung sagen, dass diese Investitionen “jeden Tolar wert sind”. Junge, enthusiastische Ingenieure teilen unsere Unternehmenswerte und beliefern mit Stolz anspruchsvolle Kunden in der ganzen EU. Die Merkmale, die Slowenien als einen hervorragenden Standort auszeichnen sind sowohl von geschäftlicher als auch menschlicher Art. Slowenien ist ein sicheres und modernes Land. Die Menschen sind freundlich, und man hat den Eindruck, dass wirklich jeder Englisch spricht, so dass man sich als Ausländer ohne Schwierigkeiten zurechtfinden kann.« Elli Yaniv, General Manager Flextronics Semiconductor Flextronics Qualifiziertes Humankapital Die Informations- und Kommunikationsbranche zählt zu den wachstumsstärksten Branchen in Slowenien. Ihre positive Entwicklung kann insbesondere den Mitarbeitern in diesem Segment zugeschrieben werden. Die sehr gut ausgebaute IKT-Infrastruktur ist das Ergebnis eines frühzeitigen Engagements in dieser Branche. Der Ausbau der IKT-Branche wurde durch die Regierung mit höchster Priorität betrieben. Produktivität in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen (PPP), 2006 BIP (PPP) pro Industrie- und Dienstleistungsmitarbeiter (in EUR) Quelle: IMD - World Competitiveness Yearbook, 2007 Innovativer Geist und Ideen für intelligente technische Lösungen sind die wichtigsten Kompetenzen, über die slowenische Arbeitskräfte verfügen. In dieser Branche sind über 13.000 Mitarbeiter in über 1.500 Unternehmen beschäftigt. Die Mitarbeiterwachstumsraten sind ein eindeutiger Indikator dafür, dass es sich hier um eine boomende Branche handelt. Von 2000 bis 2005 nahmen die Personalzahlen in IKT-Unternehmen um 4,7% pro Jahr zu. Die Beschäftigungsquote in Slowenien nahm im gleichen Zeitraum um 0,7% pro Jahr zu. Durch den wachsenden Einsatz von IKT in Unternehmen stieg die Nachfrage nach IKT-Dienstleistungen. Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der IKT-Branche für 2008 (in EUR) Quelle: Adecco & JAPTI, 2008 Slowenien hat früh den Bedarf an jungen talentierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern erkannt, die den heutigen Anforderungen an die Informationsgesellschaft gewachsen sind. Computerwissenschaften wurden schon vor ca. 30 Jahren an den Hochschulen angeboten. Seitdem haben Kurse für IT und Informatik stark an Popularität unter Studenten gewonnen. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Studenten an den Universitäten in Ljubljana oder Maribor stark zugenommen. Bald werden es 7.000 Studenten in diesem Fachbereich sein. Ausbildungen an Berufsschulen mit dem Schwerpunkt auf IT, Elektrotechnik und Telekommunikation wurden von ca. 8.800 Teilnehmern absolviert. Eine Kernkompetenz der slowenischen Arbeitskräfte sind deren Fremdsprachenkenntnisse. Im europäischen Vergleich befinden sich die Slowenen an der Spitze. 71% der Bevölkerung sprechen zumindest eine Sprache, dabei sind Englisch und Deutsch am stärksten vertreten. Nichtsdestotrotz erfahren Sprachenschulen eine hohe Nachfrage, und Unternehmen ermutigen ihre Mitarbeiter, deren Sprachkenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Qualifizierte Wirtschaftsverbindungen insbesondere mit SO Europa Durch die zentrale geopolitische Lage an der Kreuzung von Handels- und Transportrouten genießt Slowenien einen kaum zu überbietenden Standortvorteil. Die Lage beeinflusst zudem stark das historische, kulturelle und wirtschaftliche profil Sloweniens – die Kernelemente der nationalen Wirtschaft. Slowenien ist ein exportorientiertes Land. Die Bedeutung der IKT-Branche hat - gemessen an der slowenischen Exportquote - in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Zwischen 2000 und 2005 betrug die jährliche Exportwachstumsrate 14,2%. Der Anteil der Telekommunikationsanlagen beträgt über 42% der gesamten Exporte in dieser Branche, gefolgt von IT-Dienstleistungen. Iskratel ist nach wie vor Sloweniens führender Exporteur von Telekommunikationsanlagen. Hermes Softlab ist ein unbestrittener Vorreiter im Bereich der IT-Dienstleistungen und ein führendes Unternehmen in der Region. Slowenische Unternehmen verstärken ihre Präsenz in ausländischen Märkten durch Direktinvestitionen. Diesem Trend folgen auch die IKT-Unternehmen, insbesondere auf den Wachstumsmärkten des früheren Jugoslawiens. Finanzielle Beteiligungen werden auch in den GUS-Staaten eingesetzt, um dort Fuß zu fassen. Dank der geographischen Lage und der jahrzehntelangen Pflege der wirtschaftlichen Kontakte zu seinen Nachbarn, hat Slowenien eine hervorragende Ausgangsposition, um die benachbarten Märkte zu bedienen. Die Zahl der internationalen Unternehmen, die Sloweniens zentrale Lage als Sprungbrett für Exporte in angrenzende Länder nutzen, nimmt weiterhin zu aufgrund der Kompetenz und der detaillierten Marktkenntnisse der slowenischen Manager, des Vertriebsmitarbeiter sowie der Außendienstingenieure. Diese beherrschen die jeweiligen Sprachen, sind vertraut mit den lokalen Gesetzgebungen, kennen die nationalen Gepflogenheiten, und was am wichtigsten ist: es gibt für sie keine interkulturellen Hindernisse. Qualitativ hochwertige Infrastruktur Slowenien liegt an der Kreuzung des 5. und 10. paneuropäischen Transportkorridors für Strassen- und Schienenverkehr. Die Transport- und IT-Infrastruktur ist sehr stark ausgeprägt. Für Frachtgut aus Asien mit der Destination zentraleuropäische Länder ohne Seezugang stellt der Hafen von Koper die kürzeste maritime Verbindung dar. In Bezug auf die Entwicklung der IKT-Infrastruktur liegt Slowenien weit vor den anderen neuen EU-Mitgliedsstaaten. Der Digital Access Index (DAI) dient als Maßstab, um die Entwicklung der Informationsgesellschaft eines Landes zu messen. Slowenien liegt derzeit auf dem 21. Platz - vor einigen EU-15-Ländern wie z.B. Irland, Spanien, Portugal und Griechenland. Indikatoren für Informationsgesellschaften, 2006 Quelle: IMD - World Competitiveness Yearbook, 2007 Unter den neuen EU-Mitgliedsstaaten sind Slowenien, Malta und Zypern die einzigen Länder, die über umfassende XDSL-Dienstleistungen verfügen. Sloweniens ADSL Reichweite betrug Ende 2005 fast 95%. Um in IKT weiter voranzukommen, muss Slowenien die Geschwindigkeit der Modernisierung beibehalten, weiterhin die Informationsinfrastruktur verbessern und den Erwerb von neuem Wissen ebenso unterstützen wie die pro-aktive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und sogenannten Think-tanks als Wissensträger. Mehrwert pro Mitarbeiter, 2006 Quelle: AJPES, 2007 Führende slowenische und ausländische Unternehmen Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen |
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| JAPTI - Public Agency of the Republic of Slovenia for Entrepreneurship and Foreign Investments disclamer |