Branchen / Automobilindustrie |
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AUTOMOBILINDUSTRIE
Zahlen und Fakten in 2006 Anzahl der Unternehmen: 338 Mitarbeiterzahl: 24.000 Einkommen (in EUR): 3,6 Milliarde Export (in EUR): 2,9 Milliarde Hauptexportmärkte: Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Großbritannien, USA, Spanien Quelle: AJPES, 2007 und ACS - Automobil Cluster Sloweniens 2007 Kernprodukte: Zitat »Dank der Flexibilität der Mitarbeiter, ihrer hohen Kompetenz und den beeindruckenden Bemühungen, die Dinge zum Laufen zu bringen, können wir ausgezeichnete Resultate erzielen. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Mitarbeiter unser größtes Plus sind, um die Zukunft von Revoz Novo Mesto innerhalb der internationalen Unternehmensgruppe Renault-Nissan sicherzustellen.« Michel Bouton, Vorstandsvorsitzender Revoz Renault Qualifiziertes Humankapital Die reiche Tradition der slowenischen Automobilhersteller und -zulieferer hat die heutige leistungs- und wettbewerbsfähigkeit der slowenischen Automobilindustrie positiv beeinflusst. Der Pionier der slowenischen Automobilkonstruktion, Janez Puh (Johann Puch), hat im Jahr 1900 sein erstes Motorrad mit einem Ventilmotor gebaut. Bereits ein Jahr später hat er seinen ersten Autoprototypen fertiggestellt und im Jahr 1906 mit der Serienproduktion begonnen. Eine bedeutende österreichische Firma ist nach ihm benannt. Innovativer Geist und Ideen für intelligente technische Lösungen sind die wichtigsten Kompetenzen, über die slowenische Arbeitskräfte verfügen. In dieser Branche sind über 24.500 Mitarbeiter in über 180 Unternehmen beschäftigt. Etwa 10.000 Studenten sind an Fakultäten für Automations- und Elektrotechnik-Ingenieurwissenschaften eingeschrieben. Die Zahl der Auszubildenden an Berufsschulen mit dem Schwerpunt auf Automationstechniken und Elektrotechnik beträgt 17.700. Geschätzte Brutto-Lohnkosten pro Jahr in der Automobilindustrie für 2008 (in EUR) Quelle: Adecco & JAPTI, 2008 Wenn traditionelle Handelsbarrieren fallen, wird Qualität zu einem entscheidenden Bestandteil des Erfolgs von Produkten oder Dienstleistungen. Qualität bezieht sich auf alle Bereiche: Produktstandards, Geschäftsprozesse, Buchführung und Controlling, Managementsysteme und Kundenzufriedenheit. Eine hohe Arbeitsmoral, Loyalität, eine sorgfältige Arbeitsweise, Mehrsprachigkeit und ein hohes Qualitätsbewusstsein – das sind die Eckpfeiler der slowenischen Industrie. In der Umfrage »WMRC European Automotive Productivity Index 2003« erreichte Revoz (Renault) unter 44 Automobilfabriken einen exzellenten 6. Platz. Das bestätigt die hohe Produktivität der slowenischen Arbeitskräfte. Produktivität in Industrieunternehmen, 2006 BIP (PPP) pro Industriemitarbeiter (in EUR) Quelle: IMD - World Competitiveness Yearbook, 2007 Qualifizierte Wirtschaftsverbindungen insbesondere mit SO Europa Durch die zentrale geopolitische Lage an der Kreuzung von Handels- und Transportrouten genießt Slowenien einen kaum zu überbietenden Standortvorteil. Die Lage beeinflusst zudem stark das historische, kulturelle und wirtschaftliche profil Sloweniens – die Kernelemente der nationalen Wirtschaft. Slowenien ist ein exportorientiertes Land. Die Automobilbranche trägt beachtlich zu Sloweniens Exportquote bei, da 90% der Umsätze im Ausland generiert werden. Die slowenische Automobilzuliefererindustrie verfügt über langjährige Erfahrung in anspruchsvollen ausländischen Märkten und arbeitet nach EU Qualitätsmaßstäben. Slowenische Unternehmen sind Stammzulieferer der Automobilriesen in Europa und weltweit (BMW, AUDI, VW, Renault, PSA, Toyota und Daimler). Revoz ist der einzige Automobilhersteller in Slowenien. In der Fabrikanlage in Novo Mesto wird der Renault Clio montiert. Der Hauptabsatzmarkt liegt in der EU und in Südosteuropa. Im Jahr 2004 hat Renault entschieden, durch die Einführung eines neuen Modells die Produktion in Slowenien in den kommenden Jahren zu verdoppeln und Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro zu tätigen. Dank der günstigen geographischen Lage und der ausgeprägten Wirtschaftsbeziehungen zu den Nachbarländern, verfügt Slowenien über eine vorteilhafte Ausgangsposition, um diese Märkte zu bedienen. Die Zahl der internationalen Unternehmen, die Sloweniens zentrale Lage als Sprungbrett für Exporte in angrenzende Länder nutzen, nimmt weiterhin zu aufgrund der Kompetenz und der detaillierten Marktkenntnisse der slowenischen Manager, des Vertriebsmitarbeiter sowie der Außendienstingenieure. Diese beherrschen die jeweiligen Sprachen, sind vertraut mit den lokalen Gesetzgebungen, kennen die nationalen Gepflogenheiten, und was am wichtigsten ist: es gibt für sie keine interkulturellen Hindernisse. Qualitativ hochwertige Infrastruktur Slowenien liegt an der Kreuzung des 5. und 10. paneuropäischen Transportkorridors für Strassen- und Schienenverkehr. Die Transport- und IT-Infrastruktur ist sehr stark ausgeprägt. Für Frachtgut aus Asien mit der Destination zentraleuropäische Länder ohne Seezugang ist der Hafen von Koper die kürzeste maritime Verbindung. Die Entwicklung von neuen Produkten in Übereinstimmung mit anerkannten Standards der Automobilindustrie (QS 9000, VDA 6.1 und ISO TS 16949) sowie die Leistungsfähigkeit der Unternehmen sind in großen Teilen ein Resultat der Zusammenarbeit zwischen den nationalen und ausländischen Unternehmen mit der Automotive Cluster of Slovenia (ACS) und den Universitäten. Erfolgsgeschichten wie die Akrapovič Abgasanlagen für die Rennrad- und Formel-1-Industrie bestätigen dies. Mehrwert pro Mitarbeiter, 2006 Quelle: AJPES, 2007 Die ACS wurde 2001 durch die Automobilzuliefererindustrie gegründet. Sie ist ein Netzwerk für slowenische Ingenieur- und Produktionsunternehmen: Metallverarbeitung, Automatisierung, Elektrik und Elektrotechnik, Chemie, Kautschuk, Textil und Transporthilfsmittel sowie F&E Einrichtungen und andere Unternehmen in der Wertschöpfungskette, die Produkte und Dienstleistungen für die Automobilindustrie entwickeln und liefern. Die ACS unterstützt ihre Mitglieder dabei, den Anschluss an die globale Automobilindustrie zu finden und das Produkt- und Dienstleistungsangebot zu verbessern. Führende slowenische und ausländische Unternehmen Vorrichtungsherstellung, Modellherstellung) Fakultäten, Forschungseinrichtungen und -verbindungen |
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| JAPTI - Public Agency of the Republic of Slovenia for Entrepreneurship and Foreign Investments disclamer |